Aushilfe gesucht

geschrieben am 26. Oktober 2006, von Matias
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Da unsere bisherige Aushilfe nur noch selten kann, weil sie ein Praktikum in einem anderen Betrieb absolviert, brauchen wir dringend eine neue, vor allem zuverlässige und pünktliche Aushilfe. Wer Interesse hat, einfach im Laden melden!

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Weihnachtsbestellungen bitte jetzt

geschrieben am 23. Oktober 2006, von Matias
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Alle Jahre wieder. Drei Tage vor Heiligabend. Kunden kommen in den Laden und fragen: “Wo ist denn die tolle Burg aus dem Schaufenster?”

“Ausverkauft.” lautet dann zumeist die Antwort. Und dann kommts: “Können sie mir die noch bestellen? Ich wollte sie meinem Sohn zu Weihnachten schenken.”

Klar. Bestellen kann ich sie. Geliefert wird sie dann im Januar… Das begreifen die Kunden dann leider nicht. Aber wenn ich am gleichen Tag noch in der Firma anrufe und diese Firma es tatsächlich am gleichen Abend oder nächsten Morgen rausschicken würde, ist es schier unmöglich, dass die Deutsche Post oder UPS oder ein anderer Dienstleister es noch pünktlich schafft es zu liefern. Und die meisten Firmen nehmen 14 Tage vor Weihnachten auch gar keine Bestellungen mehr an.

Diese traurige Diskussion findet jedes Jahr von Neuem statt. Es geht einfach nicht. Wir können drei oder auch fünf Tage vor Heiligabend nichts mehr bestellen. Wir könnten nie garantieren, das es noch pünktlich da ist. Und die meisten Firmen haben da schon einen Bestellstop.

Also: bitte bereits im November stellen. Dann sind wir als Geschäft noch zu allem bereit. Und (fast) alles ist organisierbar!

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Bald ist Weihnachten…

geschrieben am 19. Oktober 2006, von Matias
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… zumindest für den Einzelhandel.

Die ersten Geschäfte haben schon ihre Weihnachtsdekoration ausgepackt. In den Supermärkten bekommt man schon Domino-Steine und Lebkuchen. Und jedes Jahr von Neuem regen sich die Kunden darüber auf.

Auch wir werden spätestens in zwei Wochen weihnachtlich dekorieren. Gestern ist ein großes Paket mit Weihnachtsfiguren der Firma Marolin aus Steinach eingetroffen. Wir freuen uns schon wie die Kleinkinder, diese herrlichen, handgemachten Figuren dekorieren zu können.

Man muss als Einzelhändler einfach sehr früh die Weihnachts-Artikel dekorieren. Denn die Kunden müssen ja auch die Chance haben sie wahrzunehmen. Wenige kaufen sofort, sondern müssen sie erst ein paar Mal im Schaufenster oder im Geschäft gesehen haben. Diejenigen, die meckern sind meist auch die, die im Dezember hektisch durch die Gegend rennen und sich wundern, dass das was sie suchen nirgends mehr zu kaufen ist. Der clevere Weihnachtseinkäufer schaut Ende Oktober bis Mitte November und kauft dann in aller Ruhe Ende November bis Mitte Dezember.

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Laterne, Laterne…

geschrieben am 6. Oktober 2006, von Matias
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Mein Sohn war gestern mit der Mama Laterne basteln! Sieht cool aus der Polizist!
Wir selber haben zwar in unserem Laden keine Laternen, aber gebastelt werden kann bei Susanne im “Hobbystübchen” nebenan in der Warschauer Strasse 62 hier in Berlin-Friedrichshain.
Weitere Basteltermine sind noch am:
Mittwoch den 11.10.2006 von 15.00 -19.00 Uhr
Mittwoch den 18.10.2006 von 15.00 -19.00 Uhr
Mittwoch den 25.10.2006 von 15.00 -19.00 Uhr

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Die Kindergeschichten vom Raben Klaus:
Rammba damm sam schooma

geschrieben am 2. Oktober 2006, von Matias
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“Ramma da brasa fak schabamma bamma bamma.” tönte es lautstark durch Wald.
“MAAAA sa maka falla schabama damma.”
Der kleine Rabe Klaus und der Waldeisbär Pssst schauten sich verdutzt an.
“Was war das?” wollte Klaus von Pssst wissen, der fast immer eine Antwort parat hatte. Er war ja auch ein paar Wochen älter und deutlich größer als der Rabe.
“Ich bin mir nicht so sicher, Klaus.” antwortete der skeptisch dreinblickende Pssst. “Lass uns einfach mal nachschauen”, schlug er daher vor.
“Woher kam das Geräusch?” wollte Klaus wissen.
“Ramma bamm samma schamma dammdamm. … Pock.”
“Dort! In der riesigen Wurzel von dem Baum da. Da kommt es raus!” rief aufgeregt der kleine Rabe Klaus.
Beide näherten sich vorsichtig der Wurzel. Ein wenig Angst hatte der Rabe Klaus schon. Was würde sie dort erwarten. Die Stimme jedenfalls klangt tief und bedrohlich. Das war bestimmt ein großes, gefährliches Tier.
“Faahng schhaba do possa! Doooma poof stabba. Ramma Ramma Ramma. Sambala do koofa.”
Ganz vorsichtigt lugten Klaus und Pssst über den Rand der Wurzel. Sie waren gespannt wie Flitzebogen, was sie gleich zu sehen bekommen würden.
Und! Sie schauten! Sie schauten ein bisschen mehr. Rissen die Augen immer weiter auf. Und? Nichts. Sie sahen gar nichts. Da war nix. Oder doch?
“Ramba da bamba. Schlommo dam ram. … Was wollt ihr hier?”
“Häh? Hat da einer was zu uns gesagt?” Klaus schaute erschrocken zu Pssst.
“Klar. Mit wem soll ich denn sonst reden? Seht ihr hier noch jemanden anderen? Ich jedenfalls nicht.”
“Wer bist du? Und!!! … Wo bist du?”
“Mensch mensch mensch. Hier bin ich!!! Ihr guckt mir doch genau in die Augen.”
“Ui – bist duuuu aber klein.” sagte schmunzelnd Pssst, der Waldeisbär.
“Du siehst ihn?” wollte Klaus wissen.
“Ja. Da! Am Rand der Wurzel. Ist fast so braun wie die Wurzel selbst. Und hat ne große, hässliche Nase.”
“Schahma dahma sambo rambam! Meine Nase IST NICHT HÄSSLICH! Außerdem hab ich wunderschöne Haare.”
“Stimmt. Aber die sind grün!” meine Pssst. “Grün wie… wie… wie Algen im Wasser.”
“Ah. Jetzt sehe ich ihn auch. Ich dachte, das ist Moos. Was ist das? Bzw.: er. Oder: es.”
“Ich bin ein Waldtroll du Trottelrabe. Und mein Name ist Kuno! Und ich muss jetzt weiter arbeiten, ihr Taugenichtse.”
“Oh. Gut. Dann wollen wir nicht weiter stören. Ich bin übrigens der Rabe Klaus. Und das hier ist mein Freund, der Waldeisbär Pssst.”
“Ja ja. Nett euch angeschaut zu haben dürfen. Schahma schaahma schaaahma.”
“Tschüß, Kuno. War nett dich kennengelernt zu haben. Vielleicht trifft man sich ja wieder.” Der kleine Rabe Klaus schaute mit großen, hoffnungsvollen Augen zum Waldtroll. Er wollte unbedingt mehr erfahren über Trolle. Seine Mama hatte ihm immer erklärt, es gäbe keine Trolle und Elfen. Das wäre dummes Wildschweingeschwätz, hatte sie gesagt. Und jetzt stand ein leibhaftiger Troll vor ihm. Aber er hätte schon gedacht, dass Trolle deutlich größer sind.
“Lässt sich wohl kaum verhindern, dass ihr mir wieder über den Weg lauft. Soooo groß ist der Wald ja nun leider nicht. Schaaama dam bohna. Ram. Bamm. Sahhhhm.”
“Das sollte wohl Tschüß heißen, denke ich”, meinte Pssst und wandte sich zum Gehen. “Ich glaub, er will seine Ruhe haben.”
Klaus schloss sich seinem Freund an. Und so trotteten sie, aufgeregt über den Troll plaudernd nachhause. Noch eine ganze Weile tönte das “Rammba damm sam schooma faano ramm bam…” und andere ähnliche Trollredewendungen ihnen hinterher.
Was für eine aufregende Begegnung.

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