Zwergen-Saloon

30. Dezember 2006

Guten Rutsch!

Abgelegt unter: Laden — Matias @ 18:48

Wir bedanken uns bei allen Kundinnen und Kunden, den vielen Omas und Opas und nicht zu vergessen den vielen Kindern, die immer wieder mit großen Augen vor unseren Schaufenstern stehen bleiben, für ein tolles Jahr 2006!

Die Erwartungen wurden aufgrund der miserablen Umsätze zur Fussball-WM nicht ganz erfüllt. Aber da muss man durch. Das gehört zum Geschäft dazu. Aber insgesamt sind die Umsätze weiter gestiegen und wir nähern uns langsam Zahlen, mit denen man dann auch rentabel arbeiten kann.

Auf jeden Fall wünschen wir allen unseren Freunden, Kundinnen und allen Kindern hier im Friedrichshain einen guten Rutsch ins Neue Jahr und nur das Beste für 2007!

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29. Dezember 2006

Weihnachtsgeschäft vorbei, nun ist es ruhig

Abgelegt unter: Laden — Matias @ 18:48

Das ist immer wieder ganz eigenartig. Das Weihnachtsgeschäft ist vorbei und urplötzlich kommt kaum jemand in den Laden. Letzte Woche noch hatte man kaum eine ruhige Minute. Und nun kann es passieren, dass zwei Stunden niemand den Laden betritt. Immer wieder ein sehr skurriler Kontrast.

Aber wir wollen uns nicht bescheren. Das Weihnachtsgeschäft war in Ordnung. Wieder konnten wir die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr ein klein wenig steigern. Und das ist ein gutes Zeichen. Auch wenn es diesmal ein ganz anderes Geschäft war. Die Leute kauften nicht die großen Geschenke (wie noch im Vorjahr), sondern viele kleine. Aber was solls. Auch damit konnten wir gut dienen. Viele Kunden verließen zumindest sichtbar zufrieden den “Zwergen-Saloon”.

Nun bereiten wir uns gedanklich langsam auf die Spielwarenmesse Anfang Februar vor. Die Liste mit Artikeln, die wir ausfindig machen wollen, wird immer länger. Es soll mehr Instrumente geben. Auch sind wir immer noch auf der Suche nach Feuerwehrmännern, Bauarbeitern und anderen realen Berufen als Spielfiguren für Kinder. Wir wollen nicht nur Ritter und Piraten anbieten. Aber da gibt es kaum was auf dem Markt.

Wir überlegen auch Hörspielkassetten mit ins Sortiment zu nehmen. Die Nachfrage war da. Aber das würde eine neue größere Investition bedeuten… Na mal sehen. Auf jeden Fall gehen wir gut motiviert ins Jahr 2007.

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24. Dezember 2006

Die Kindergeschichten vom Raben Klaus:
“Was flitzt da Rotes durch den Wald?”

Abgelegt unter: Rabe Klaus — Matias @ 10:33
Es war ein bitterkalter Tag. Und die Eltern von Pssst und Klaus hatten die beiden nach dem Mittagsschlaf rausgeschickt in den Schnee. Sie sollten doch ein bisschen im Wald spielen und erst gegen Abend wiederkommen. Und dabei wurden die beiden Freunde streng angeschaut, so dass klar war, dass sie nicht vorher nachhause kommen durften. Was war denn hier los, fragten sich die beiden. Ihre Eltern benahmen sich so eigenartig.
Also trotteten der kleine Rabe Klaus und sein bester Freund, der Waldeisbär Pssst missmutig durch den weißen Winterwald und plauderten über dies und das.
Plötzlich huschte hinter den Bäumen etwas blitzschnell vorbei.
“Was war das? Hast du das gesehen, Pssst?”
“Ja, hab ich. Das war rot. Ganz rot.”
“Ja – und davor waren riesige Tiere mit großen Hörnern.”
“Ich würd sagen, das waren Elche. Und ich glaube, die zogen eine Kutsche…”
“Aber was war das Rote?”
Beide standen mit gerunzelter Stirn mitten im Wald.
“Hallo ihr beiden.” Igel Ingo und Igel Ines liefen ihnen über den Weg.
“Hallo Ines. Hallo Ingo.” sagten die beiden Freunde gleichzeitig.
“Habt ihr den roten Schlitten gerade vorbeiflitzen sehen?” wollte Pssst von Ines und Ingo wissen.
“Ein roter Schlitten? Waren da Elche vorgespannt?”
“Ja, da waren Elche. Siehste Klaus. Sag ich doch: Elche.”
“Oijojio. Da habt ihr wohl tatsächlich den Weihnachtsmann-Schlitten gesehen. Das passiert nur ganz selten, dass ihn jemand im Wald sieht. Darauf könnt ihr sehr stolz sein!”
“Der Weihnachtsmann? Den gibt es wirklich?”
“Na klar gibt es den Weihnachtsmann! Der bringt doch die Geschenke für die Kinder. Und das Christkind hilft ihm dabei.”
“Wirklich? Und wann kommt er? Nicht das wir ihn verpassen?”
“Naja. Also. Was sagen denn eure Eltern?” wollte Ines wissen.
“Nichts sagen sie. Die haben uns Spielen geschickt.” Mit beleidigter Miene schaute Klaus auf die beiden Igel.
“Wohl damit sie sich allein mit dem Weihnachtsmann unterhalten können. Wir sollen erst wiederkommen, wenn es dunkel wird.” presste der kleine Rabe hervor.
“Na aber es ist doch schon fast dunkel ihr beiden. Schnell nachhause mit euch. Der Weihnachtsmann war bestimmt schon da!”
Und freudig strahlend machten sich Igel Ines und Igel Ingo wieder auf den Weg.
Klaus und Pssst schauten sich an. Die Igel hatten recht. Es wurde dunkel! Schnell machten sie sich auf den Heimweg.
Zuhause angekommen, öffneten sie vorsichtig die Tür, schauten durch einen kleinen Spalt hinein in die warme Stube und sahen…. ohhhhhh …
Wie hell es in der Wohnung strahlte! Und welche Wärme ihnen entgegenschlug. Und wie lecker es roch.
Schnell schlüpften die beiden Freunde hinein.
Der Weihnachtsbaum strahlte von vielen wunderbaren Kerzen. Und unter dem Weihnachtsbaum lagen lauter bunte Pakete. Und in einer Ecke saß ein großer Mann mit einem langen weißen Bart und einem langen roten Mantel und schaute mit lustig blitzenden Augen zu ihnen hinüber.
“Kommt nur herein, ihr beiden.” sagten die Mamas von Pssst und Klaus. “Der Weihnachtsmann ist da. Und er hat Geschenke für euch mitgebracht.”
Verlegen standen Klaus und Pssst im Raum.
“Wir haben dich gesehen. Mit deinem Schlitten. Und den Elchen davor.” sagte ganz mutig der kleine Rabe Klaus.
“Soso. Ihr habt mich gesehen! Da habt ihr aber gute Augen, ihr beiden.” dröhnte der Weihnachtsmann mit tiefer Stimme.
“Habt ihr auch ein Gedicht gelernt für mich?”
Ui – das Gedicht. Daran hatten Klaus und Pssst gar nicht mehr gedacht.
Aber klar hatten sie ein Gedicht gelernt.
Beide stellten sich auf und schon klang es schüchtern aus den beiden:

Der Weihnachtsmann geht um das Haus.
Er will mich heut besuchen.
Er kommt von weit her,
sein Sack ist ganz schwer,
ganz schwer von Pfefferkuchen.

Ja von weit da kommt er her,
denn es weihnachtet so sehr.
Das Christkind hilft ihm heut dabei,
auf das es überall weihnachtlich sei.
Wir sind nun schon ganz aufgeregt,
hat er ein Geschenk für uns unter den Baum gelegt?

Der Weihnachtsmann strahlte über das ganze Gesicht. Das hatte ihm gut gefallen!
Und Klaus und Pssst schauten stolz und mit roten Wangen zu ihm auf.
Jetzt war Weihnachten.

Geschichte Nummer 13/2006_12

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Endlich Heiligabend…

Abgelegt unter: Laden — Daniela @ 08:00

Das warten hat sich gelohnt und nach vielen Weihnachtsgeschichten und Adventsliedern ist es heute endlich soweit! Darum wünschen wir all unseren Kunden und ihren Familien ein ruhiges und friedliches Weihnachtsfest.
Geniessen Sie das tolle Essen und die leuchtenden Kinderaugen :)
Frohe Weihnachten!!! 

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23. Dezember 2006

Der Hase bekommt ne Mohrrübe

Abgelegt unter: Laden — Matias @ 18:10

Heute im Laden: Eine Kundin kommt ganz aufgeregt herein. “Haben sie ne Mohrrübe?! Haben sie ne Mohrrübe?!”

“Na klar haben wir Mohrrüben. Aus Holz für den Kaufmannsladen.”

“Hach. Weihnachten ist gerettet. Der Hase von meinem Sohn muss nämlich auch was zu Weihnachten bekommen, habe ich heute erfahren.”

Puhhh. Da sind wir aber froh, das wir helfen konnten.

So macht das Weihnachtsgeschäft Spaß :)

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Die Kindergeschichten vom Raben Klaus:
“Kuno ist ein wahrer Meister”

Abgelegt unter: Rabe Klaus — Matias @ 08:18
Als sich der kleine Rabe Klaus und der Waldeisbär Pssst am frühen Morgen trafen, war klar wo sie ihr Weg hinführen würde: zum Kobold Kuno.
Sie hatten die Erfahrung gemacht, dass auf dem Po einen Hang hinunterrodeln zwar lustig ist. Mit der Zeit wird das aber auch ziemlich nass und eiskalt am Hinterteil. Darum brauchten sie dringend einen Schlitten.
Und wer konnte ihnen da besser helfen wie der geniale Kobold Kuno.
Als sich die beiden dem Baum näherten, in dessen weit verzweigten, oberirdischen Wurzeln der Kobold Kuno meistens zu finden war, hörten sie schon seine markante Stimme: “Rammmba sa schommba dumfram.”
Er war also da. Das war gut für die beiden Rodler.
“Hey Kuno. Wir brauchen deine Hilfe.” rief Pssst.
“Rodobobaba. Was gibts? Wer stört?”
“Wo bist du denn?”
“Na hier, ihr Blindfische. Hier, unter der Wurzel… Faffa da balsa schumbbam.”
“Ah. Okay. Jetzt sehe ich dich. Du, wir brauchen unbedingt ganz schnell einen Schlitten. Bekommst du das hin?”
“Einen Schlitten? Nichts leichter als das! Ich bin ein wahrer Meister im Schlitten bauen. Ich habe schon etliche Preise gewonnen mit meinen Schlitten. Vor vielen Jahren.”
“Ja. Schon gut. Ich glaub dir das! Wirklich. Kannst du uns einen bauen? Wir würden so gern Rodeln. Und ohne Schlitten wird der Popo so nass und kalt.”
“Klar. Mach ich. Gebt mir ne Stunde Zeit.”
“Dürfen wir zugucken?”
“Na klar! Aber lasst mich in Ruhe arbeiten, ja? Dacka zam scham bamsa.”
Während Kuno anfing Holzstämme zu bearbeiten, formten Klaus und Pssst viele Schneebälle und übten Zielwerfen auf den in der Nähe stehenden Baum.
Nach gar nicht langer Zeit hörten sie den Kobold Kuno zufrieden grunzen: “Raffa staff maffa. Ich glaub – samma hum schobbba – ich bin fertig. Schaut euch das Prachtstück mal an.”
“Ui. DER sieht aber toll aus.” jubilierte der kleine Rabe Klaus. Und auch Pssst schaute sehr zufrieden drein.
Der Waldeisbär klemmte sich den neuen Schlitten unter den Arm und schon stapften sie los in Richtung Hang. Pssst vorneweg, dahinter der kleine Rabe Klaus und dahinter der Kobold Kuno, der unbedingt sehen wollte, wie der von ihm gebaute Schlitten funktioniert.
Am Hang angekommen setzte sich Pssst auf den Schlitten.
“Ups. Der ist ganz schön klein, Kuno.”
Und tatsächlich verschwand der Schlitten komplett unter dem breiten Po des Waldeisbären.
“Hmmm. Ich glaub du hast Recht. Schaffa mamba sam romba. Du bist zu dick für den Schlitten.”
“Ich bin doch nicht dick!” empörte sich Pssst lautstark.
“Nein, Pssst. Du bist nicht zu dick. Du bist genau richtig!” ließ sich Klaus vernehmen.
“Ich glaube, der Schlitten ist genau richtig für MICH. Aber für dich brauchen wir eindeutig einen größeren Schlitten.”
Traurig schaute Pssst zu Kuno.
“Mamm sum schabba. Jaja – ich bau dir einen neuen Schlitten, Pssst. Morgen ist er fertig. Versprochen. Flammma mumba zicki zacki. Aber jetzt fahr du erstmal mit dem Schlitten Klaus. Ich will sehen, wie gut er funktioniert.”
Und schon machte es sich Klaus auf dem Schlitten bequem. Und – schwups – brauste er wie ein fliegender Hase den Hang hinunter.
“Yipppppiiiiieeeee. Macht daaaaaaaaaaas Spaaaaaaaaaß!”
Pssst brauste wie am Vortag auf seinem Popo hinterher. Unter polterten beide lachend übereinander.
Schnell flitzelten beide den Hang wieder hinauf.
“Und? Wie ist mein Schlitten? Schnaffa dam buffa?” Kuno war gespannt auf die Reaktion von Klaus.
“Großartig! Einfach großartig, Kuno! Du bist der beste Schlittenbauer der Welt!!! Danke, Kuno.” Und Klaus nahm den kleinen Kobold fest in den Arm und drückte ihn ganz fest.
Stolz stand Kuno im Schnee und zum ersten Mal sahen sie den kleinen, kräftigen Kobold lächeln.
“Muffi tum luffi. Dann geh ich mal einen größeren Schlitten für Pssst bauen. Ihr könnt ihn morgen Vormittag abholen. Tomma sammba. Kuffa schum rummba.” Und Kuno stapfte los zurück zu seinem Baum und seiner Werkstatt, fröhlich vor sich hinpfeifend.
Pssst und Klaus brausten ein ums andere Mal den Hang hinunter. Der neue Schlitten lieferte erstklassige Dienste. Klaus war meist schneller als Pssst, dessen Popo mit der Zeit wieder nass und kalt wurde.
Nach drei Stunden war der Popo von Pssst so weiß, dass er nachhause musste, um ihn am warmen Ofen wieder aufzuwärmen. Klaus zog stolz seinen neuen Schlitten hinter sich her und freute sich schon ihn seiner Mama zu zeigen.
Und morgen würden sie ganz früh zu Kuno gehen und den neuen Schlitten für Pssst abholen.

Geschichte Nummer 12/2006_12

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22. Dezember 2006

Die Kindergeschichten vom Raben Klaus:
“Der Popo wird nass”

Abgelegt unter: Rabe Klaus — Matias @ 09:02
Heute gehen wir Rodeln, verkündete stolz Pssst, der Waldeisbär, als Klaus ihn am Vormittag abholen kam.
Es war Winter und der Wald war ganz in ein wunderschönes Weiß gehüllt. Kalt war es auch, aber nicht zu kalt um im Schnee Spaß zu haben.
“Rodeln? Wie geht das?” wollte der Rabe Klaus wissen.
“Ich zeig es dir. Komm einfach mit.”
Und beide stapften los in Richtung Waldrand, wo es einen großen Hang gab.
Wenig später kamen sie dort an.
“So. Da sind wir. Das hier ist der beste Rodelhang auf der Welt.” verkündete Pssst mit großen, freudig strahlenden Augen.
“Soso.” meinte Klaus. Mehr fiel ihm dazu nicht ein. Er hatte nämlich keine Ahnung, was Rodeln bedeutet.
“Und nun?” wollte er vom Waldeisbären wissen.
“Na wir Rodeln. Mit einem Schlitten. … Ähm. Schlitten. Das ist ja Mist…”
“Was ist Mist?”
“Wir haben keinen Schlitten” merkte Pssst nachdenklich an.
“Brauchen wir denn einen?”
“Naja – eigentlich schon. Aber wir könnten es auch ohne probieren. Du hast Recht! Wir rodeln einfach auf unseren Popos den Berg hinunter.”
“Auf meinem Popo?!??! Iiiiiiiiiiii.” Klaus schaute ängstlich zu Pssst auf. Meinte der Waldeisbär das etwa ernst?
“Keine Angst. Ich pass auf dich auf. Am besten, du setzt dich auf meinen Schoß. Dann wird dein Popo nicht nass.”
Gesagt, getan. Klaus machte es sich bei Pssst gemütlich, nachdem der sich in den Schnee gesetzt hatte.
‘Was das jetzt wohl wird’ fragte sich Klaus, ohne es laut auszusprechen. Noch konnte er die Begeisterung von Pssst nicht ganz nachvollziehen.
Kaum saß Klaus bequem im Schoß von Pssst, schob dieser sich ab und los ging die Fahrt. Mit gewaltigem Tempo sausten die beiden den Hang hinab. Pssst schrie vor Freude. Klaus konnte die Augen kaum aufhalten vom Fahrtwind.
“Yipppiiiiiieeee! … Hui. Au. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa.” Pssst war noch bis weit ins Tal zu hören.
Als sie unten ankamen ließ Pssst Klaus los und beide purzelten in den Schnee.
“Und? Hat das Spaß gemacht?” wollte Pssst schnaufend wissen.
“Naja. Doch. War echt lustig.”
“Lustig? Das ist das Beste was es gibt auf der Welt! Rodeln ist so suuuuuuuuuuuper. Fast genauso toll wie Skifahren. Aber Skifahren kann ich noch nicht. … Los, lass uns wieder hoch und das ganze nochmal machen.”
Und schon stapfte Pssst los. Klaus hinterher. Doch schon bald wurde es ihm zu steil und zu anstrengend und er flog lieber den Rest des Weges. So war er sogar vor Pssst oben.
Schnell machte er es sich wieder im warmen Fell von Pssst gemütlich und die nächste Fahrt begann.
So ging es viele Male. Und von Fahrt zu Fahrt machte es Klaus mehr Spaß.
Nach dem zehnten Mal meinte Pssst: “Ich glaube, das reicht für heute. Mein Popo ist total nass.”
“Och nööö. Nochmal!!!” rief Klaus.
“Aber nur noch einmal. Dann muss ich nach Hause, an den warmen Ofen. Meinen Popo aufwärmen. Sonst werde ich noch krank. Darauf habe ich gar keine Lust.”
Und so fuhren sie noch ein einziges Mal. Dann stapften sie durch den verschneiten Wald zurück zu ihrem Zuhause.
“Und morgen besorgen wir uns einen Schlitten. Das macht dann noch viel mehr Spaß, Klaus. Glaub mir.”
“Und wo bekommen wir den her?”
“Hmmm. Keine Ahnung. Was meinst du? Wer kann uns einen bauen?”
“Vielleicht der Kobold Kuno? Der schnitzt doch ständig und bastelt mit Holz.”
“Das ist eine gute Idee. Gleich morgen früh gehen wir zu Kuno und fragen ihn, ob er uns einen Schlitten bauen kann.”

Geschichte Nummer 11/2006_12

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21. Dezember 2006

Drei Tage vor Weihnachten

Abgelegt unter: Laden — Matias @ 10:18

Das Geschäft läuft (zum Glück) wie erwartet. Allerdings auch keinen Millimeter besser.

Eigenartiger Weise werden aber vor allem kleine Geschenke gekauft. So um die 20 Euro. Gar nicht so sehr die großen Sachen. Das war im vergangenen Jahr anders. Aber dafür sind es wieder mehr Kunden wie im Vorjahr. Wir steigern uns also ganz offensichtlich weiterhin von Jahr zu Jahr, in kleinen Schritten. Aber das ist positiv. Es geht weiter voran.

Schön wäre es, wenn wir noch ein paar der größeren Geschenke verkaufen könnten. Noch sind ein paar Burgen, ein Billardtisch, ein Förderband, zwei Herde aus Holz, ein großer Bauernstall, zwei große Dinosaurier von Papo und einige zweiköpfige Drachen da.

Und wir erwarten heute sogar nochmal zwei Lieferungen. Trullala liefert Ritterhelme. Eine Kundin hatte Montag nochmal bestellt und Trullala bietet diesen erstklassigen Service an.

Und auch Corvus liefert nochmal zwei Pirateninseln von Papo. Hoffe ich zumindest. Aber auch bei Corvus ist der Service immer 1A.

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20. Dezember 2006

Die Kindergeschichten vom Raben Klaus:
“Der Wald ist weiß”

Abgelegt unter: Rabe Klaus — Matias @ 16:52
Als der kleine Rabe Klaus am Morgen aufwachte, war ihm kalt. Es war so kalt, dass er seinen Atem sehen konnte.
“Mama? Was isn das?”
“Na dein Atem, Klaus.”
“Und warum kann ich den auf einmal sehen?”
“Weil es kalt ist.”
“Und warum ist es so kalt?”
“Weil – ach, schau doch einfach raus. Dann weißt du warum.”
Klaus rappelte sich aus seinem warmen Bettchen und stapfte zur Tür, öffnete sie und “uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii. ohhhhhhh ahhhhhhhhh.” – er knallte die Tür schnell wieder zu.
“Da draußen ists so so so … W E I ß !!!! Was soll das?”
“Was soll was?”
“Na das viele Weiß! Warum ist der Wald auf einmal weiß? Gestern war er noch nicht weiß. Und ganz furchtbar kalt ist es außerdem auch.”
“Es ist Winter mein Sohn. Und es hat geschneit! Und jetzt steh hier nicht rum wie ein Pelikan, sondern zieh dir warme Socken an, bind dir einen Schal um und setzt die Mütze auf. Und dann ab raus an die frische Luft zu Pssst. Der wird schon wissen, was man im Schnee tut.”
“Na guuut.”
Widerwillig zog sich Klaus was über und stapfte missmutig zu Pssst.
‘Was für eine blöde Idee’ dachte der kleine Rabe. Bei so einer Kälte bleibt man doch lieber zuhause am warmen Feuer und trinkt viel heißen Tee.
Als er endlich bei Pssst ankam, wartete dieser schon auf ihn: “Hey, da bist du ja endlich. Dann kanns ja losgehen.”
Pssst grinste übers ganze Gesicht und hatte extrem gute Laune.
“Was ist denn mit dir los?” wollte Klaus wissen.
“Was soll los sein? Das sieht man doch. Es hat geschneit. Ist das nicht toll?!”
Klaus verstand den Waldeisbären nicht. Was sollte an dieser Kälte denn toll sein.
“Komm. Steh da nicht so gelangweilt rum. Lass uns losgehen. Oder noch besser…” und bumm, hatte Klaus einen Schneeball im Gesicht.
“Ey, was soll das?!”
“Schneeballschlacht!!! Yipppiiiieee.” Und schon flog der nächste Schneeball in Richtung Klaus.
‘Der spinnt wohl, der Waldeisbär’ dachte sich Klaus, duckte sich vor dem heranfliegenden Schneeball und begann nun seinerseits Schneebälle zu formen.
Nach wenigen Minuten waren beide komplett mit Schnee bedeckt und tollten in diesem wunderbaren Weiß. Sie schnauften und schnieften, bewarfen sich mit Schnee und schubsten sich gegenseitig in das tiefe Weiß. Es machte einen riesigen Spaß.
Damit hatte Klaus nun ganz und gar nicht gerechnet. Und er beschloss: Winter macht Spaß!

Geschichte Nummer 10/2006_12

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18. Dezember 2006

Das wunderbare Weihnachtsgeschäft

Abgelegt unter: Laden — Matias @ 18:11

Das ganze Jahr wartet der Einzelhändler darauf: das Weihnachtsgeschäft.

Angeblich macht man damit 40 Prozent des Gesamtumsatzes. Das ist bei uns glücklicherweise anders. Keine Ahnung warum, aber wir verkaufen über das Jahr verteilt wohl anders als andere Spielwarengeschäfte.

Der Anfang des Monats Dezember war aber zum ersten Mal seit Bestehen des Ladens schlechter als der Dezember des Vorjahres. Das machte uns doch schon etwas stutzig. Doch am vergangenen Freitag und Samstag stürmten die Kundinnen und Kunden unseren Laden und plünderten die Regale. So soll es sein, so muss es sein! Und mittlerweile sind wir, was die Zahlen anbelangt, auch wieder auf Kurs. Und noch haben wir ja diese wichtige, letzte Woche vor Heiligabend. Wir werden halbtot umfallen am Samstag um 20 Uhr, wenn wir die Türen schließen und endlich selbst von Weihnachten träumen dürfen.

Aber wir werden auch dankbar sein, dass uns unsere Kundinnen mal wieder nicht enttäuscht haben. Und so werden wir ein weiteres Jahr voll Freude und mit neuer Motivation angehen!

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