Die Kindergeschichten vom Raben Klaus:
“Der Popo wird nass”
Heute gehen wir Rodeln, verkündete stolz Pssst, der Waldeisbär, als Klaus ihn am Vormittag abholen kam.
Es war Winter und der Wald war ganz in ein wunderschönes Weiß gehüllt. Kalt war es auch, aber nicht zu kalt um im Schnee Spaß zu haben.
“Rodeln? Wie geht das?” wollte der Rabe Klaus wissen.
“Ich zeig es dir. Komm einfach mit.”
Und beide stapften los in Richtung Waldrand, wo es einen großen Hang gab.
Wenig später kamen sie dort an.
“So. Da sind wir. Das hier ist der beste Rodelhang auf der Welt.” verkündete Pssst mit großen, freudig strahlenden Augen.
“Soso.” meinte Klaus. Mehr fiel ihm dazu nicht ein. Er hatte nämlich keine Ahnung, was Rodeln bedeutet.
“Und nun?” wollte er vom Waldeisbären wissen.
“Na wir Rodeln. Mit einem Schlitten. … Ähm. Schlitten. Das ist ja Mist…”
“Was ist Mist?”
“Wir haben keinen Schlitten” merkte Pssst nachdenklich an.
“Brauchen wir denn einen?”
“Naja – eigentlich schon. Aber wir könnten es auch ohne probieren. Du hast Recht! Wir rodeln einfach auf unseren Popos den Berg hinunter.”
“Auf meinem Popo?!??! Iiiiiiiiiiii.” Klaus schaute ängstlich zu Pssst auf. Meinte der Waldeisbär das etwa ernst?
“Keine Angst. Ich pass auf dich auf. Am besten, du setzt dich auf meinen Schoß. Dann wird dein Popo nicht nass.”
Gesagt, getan. Klaus machte es sich bei Pssst gemütlich, nachdem der sich in den Schnee gesetzt hatte.
‘Was das jetzt wohl wird’ fragte sich Klaus, ohne es laut auszusprechen. Noch konnte er die Begeisterung von Pssst nicht ganz nachvollziehen.
Kaum saß Klaus bequem im Schoß von Pssst, schob dieser sich ab und los ging die Fahrt. Mit gewaltigem Tempo sausten die beiden den Hang hinab. Pssst schrie vor Freude. Klaus konnte die Augen kaum aufhalten vom Fahrtwind.
“Yipppiiiiiieeee! … Hui. Au. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa.” Pssst war noch bis weit ins Tal zu hören.
Als sie unten ankamen ließ Pssst Klaus los und beide purzelten in den Schnee.
“Und? Hat das Spaß gemacht?” wollte Pssst schnaufend wissen.
“Naja. Doch. War echt lustig.”
“Lustig? Das ist das Beste was es gibt auf der Welt! Rodeln ist so suuuuuuuuuuuper. Fast genauso toll wie Skifahren. Aber Skifahren kann ich noch nicht. … Los, lass uns wieder hoch und das ganze nochmal machen.”
Und schon stapfte Pssst los. Klaus hinterher. Doch schon bald wurde es ihm zu steil und zu anstrengend und er flog lieber den Rest des Weges. So war er sogar vor Pssst oben.
Schnell machte er es sich wieder im warmen Fell von Pssst gemütlich und die nächste Fahrt begann.
So ging es viele Male. Und von Fahrt zu Fahrt machte es Klaus mehr Spaß.
Nach dem zehnten Mal meinte Pssst: “Ich glaube, das reicht für heute. Mein Popo ist total nass.”
“Och nööö. Nochmal!!!” rief Klaus.
“Aber nur noch einmal. Dann muss ich nach Hause, an den warmen Ofen. Meinen Popo aufwärmen. Sonst werde ich noch krank. Darauf habe ich gar keine Lust.”
Und so fuhren sie noch ein einziges Mal. Dann stapften sie durch den verschneiten Wald zurück zu ihrem Zuhause.
“Und morgen besorgen wir uns einen Schlitten. Das macht dann noch viel mehr Spaß, Klaus. Glaub mir.”
“Und wo bekommen wir den her?”
“Hmmm. Keine Ahnung. Was meinst du? Wer kann uns einen bauen?”
“Vielleicht der Kobold Kuno? Der schnitzt doch ständig und bastelt mit Holz.”
“Das ist eine gute Idee. Gleich morgen früh gehen wir zu Kuno und fragen ihn, ob er uns einen Schlitten bauen kann.”
Es war Winter und der Wald war ganz in ein wunderschönes Weiß gehüllt. Kalt war es auch, aber nicht zu kalt um im Schnee Spaß zu haben.
“Rodeln? Wie geht das?” wollte der Rabe Klaus wissen.
“Ich zeig es dir. Komm einfach mit.”
Und beide stapften los in Richtung Waldrand, wo es einen großen Hang gab.
Wenig später kamen sie dort an.
“So. Da sind wir. Das hier ist der beste Rodelhang auf der Welt.” verkündete Pssst mit großen, freudig strahlenden Augen.
“Soso.” meinte Klaus. Mehr fiel ihm dazu nicht ein. Er hatte nämlich keine Ahnung, was Rodeln bedeutet.
“Und nun?” wollte er vom Waldeisbären wissen.
“Na wir Rodeln. Mit einem Schlitten. … Ähm. Schlitten. Das ist ja Mist…”
“Was ist Mist?”
“Wir haben keinen Schlitten” merkte Pssst nachdenklich an.
“Brauchen wir denn einen?”
“Naja – eigentlich schon. Aber wir könnten es auch ohne probieren. Du hast Recht! Wir rodeln einfach auf unseren Popos den Berg hinunter.”
“Auf meinem Popo?!??! Iiiiiiiiiiii.” Klaus schaute ängstlich zu Pssst auf. Meinte der Waldeisbär das etwa ernst?
“Keine Angst. Ich pass auf dich auf. Am besten, du setzt dich auf meinen Schoß. Dann wird dein Popo nicht nass.”
Gesagt, getan. Klaus machte es sich bei Pssst gemütlich, nachdem der sich in den Schnee gesetzt hatte.
‘Was das jetzt wohl wird’ fragte sich Klaus, ohne es laut auszusprechen. Noch konnte er die Begeisterung von Pssst nicht ganz nachvollziehen.
Kaum saß Klaus bequem im Schoß von Pssst, schob dieser sich ab und los ging die Fahrt. Mit gewaltigem Tempo sausten die beiden den Hang hinab. Pssst schrie vor Freude. Klaus konnte die Augen kaum aufhalten vom Fahrtwind.
“Yipppiiiiiieeee! … Hui. Au. Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa.” Pssst war noch bis weit ins Tal zu hören.
Als sie unten ankamen ließ Pssst Klaus los und beide purzelten in den Schnee.
“Und? Hat das Spaß gemacht?” wollte Pssst schnaufend wissen.
“Naja. Doch. War echt lustig.”
“Lustig? Das ist das Beste was es gibt auf der Welt! Rodeln ist so suuuuuuuuuuuper. Fast genauso toll wie Skifahren. Aber Skifahren kann ich noch nicht. … Los, lass uns wieder hoch und das ganze nochmal machen.”
Und schon stapfte Pssst los. Klaus hinterher. Doch schon bald wurde es ihm zu steil und zu anstrengend und er flog lieber den Rest des Weges. So war er sogar vor Pssst oben.
Schnell machte er es sich wieder im warmen Fell von Pssst gemütlich und die nächste Fahrt begann.
So ging es viele Male. Und von Fahrt zu Fahrt machte es Klaus mehr Spaß.
Nach dem zehnten Mal meinte Pssst: “Ich glaube, das reicht für heute. Mein Popo ist total nass.”
“Och nööö. Nochmal!!!” rief Klaus.
“Aber nur noch einmal. Dann muss ich nach Hause, an den warmen Ofen. Meinen Popo aufwärmen. Sonst werde ich noch krank. Darauf habe ich gar keine Lust.”
Und so fuhren sie noch ein einziges Mal. Dann stapften sie durch den verschneiten Wald zurück zu ihrem Zuhause.
“Und morgen besorgen wir uns einen Schlitten. Das macht dann noch viel mehr Spaß, Klaus. Glaub mir.”
“Und wo bekommen wir den her?”
“Hmmm. Keine Ahnung. Was meinst du? Wer kann uns einen bauen?”
“Vielleicht der Kobold Kuno? Der schnitzt doch ständig und bastelt mit Holz.”
“Das ist eine gute Idee. Gleich morgen früh gehen wir zu Kuno und fragen ihn, ob er uns einen Schlitten bauen kann.”
Geschichte Nummer 11/2006_12

